Architekturtage | Offensichtliche Privatangelegenheiten

Intervention als Denkanstoß: Was passiert, wenn die Grenzen des Privaten eingerissen werden, Innenraum zum Aussenraum und Privates öffentlich wird? Privatangelegenheiten grenzen sich räumlichen gegen die Öffentlichkeit ab. Umgekehrt reagiert die Umwelt irritiert, sobald Privates nach außen gekehrt wird, ins Öffentliche hinein diffundiert. Die Intervention spürt der Frage nach, wie die Gesellschaft ihre Privatheit schützt und welche Eigenschaften und Qualitäten Privaträume entwickeln. Ein radikaler Schnitt in die Fassade eines teilweise nicht genutzten Gebäudes im Zentrum von Dornbirn macht die Spuren des Privaten sichtbar. Die freigelegte Architektur legt eine Hinterlassenschaft von Vertrauensverhältnissen und Heimlichkeiten bloß.
Ein Semesterprojekt von StudentInnen der Universität Liechtenstein, Dozentin: DI Kathrin Aste Studenten: Christian Baumgarten, Meryem Beypinar, Cristina Ammann, Daniel Haselsberger, Michael Ender, Klaus Fink, Manuel Hödl, Jasmin Brugger, Ennio Lardi, Martin Horvat, Michelle Frei, Martin Rhomberg , Katharina Scharler, Simon Frick, Timo Sippach


Institution: Universität Liechtenstein
Semester: 2012
Titel der Arbeit: Offensichtliche Privatangelegenheiten
BetreuerIn: Kathrin Aste

